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Kreismusikverband Neuwied verabschiedete 7-Punkte-Programm |
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Kreis Neuwied – „Mit den Vereinen – für die Vereine“, unter diesem Leitmotiv steht das von der Mitgliederversammlung verabschiedete 7-Punkte-Programm für die kommenden Jahre. Der Kreismusikverband Neuwied als Dachverband der Musikvereine und Spielmannszüge, will mit dieser strategischen Ausrichtung einen starken Schulterschluss und ein Miteinander formieren, um sich somit auf die künftigen Herausforderungen einzustellen. Der Vorstand des Kreismusikverbandes um den Vorsitzenden Achim Hallerbach zeigte sich mit der Diskussion und den Ergebnissen sehr zufrieden. Bevor die inhaltliche Arbeit der Mitgliedertagung startete, beeindruckte das Ausbildungsorchester des Musikvereins Heimbach-Weis mit „Fluch der Karibik“ und einem Medley aus „Der König der Löwen“. Die Ergebnisse der vorausgegangenen Strategiewerkstatt präsentierten Philipp Jung und Werner Hofmann vom Quest-Team in der Form eines 7-Punkte-Programms des Kreismusikverbandes. Die Öffentlichkeitsarbeit und das Marketing der Vereine stehen an erster Stelle. „Die Vereine wünschen sich mehr Unterstützung in der Pressearbeit, Internet und der eigenen Vermarktung“, stellte Hallerbach fest. Dabei können die Vereine auch nach Konzerten offensiver auf die Besucher zugehen und für ihre Arbeit werben. Qualifizierung und Weiterbildung wird auch künftig einen hohen Stellenwert behalten. Dazu sollen die Angebote stärker regionalisiert werden, um mehr Interessierte zu erreichen. „Um lange Anfahrtswege und den damit verbundenen Zeitaufwand zu reduzieren, wollen wir Angebote regionsspezifisch anbieten“, formulierte Hallerbach. Um die Kommunikation unter den Vereinen und Vorständen zu intensivieren, sind künftig runde Tische und Themen-Stammtische geplant. „Miteinander reden, Gedanken vis-a-vis auszutauschen ist förderlicher als so manches Rundschreiben“, war die Meinung des Kreisvorsitzenden. Einen zentralen Stellenwert nimmt die Entwicklung und Etablierung von Bläserklassen in den Schulen ein. „Hier werden wir insbesondere unsere vorhandenen Kompetenzen und personellen Ressourcen den Schulen vermitteln. Erste Gespräche in verschiedenen Schulen zeigen hoffnungsvolle Wege auf, da unser Angebot der Unterstützung sehr begrüßt wird“, beschreibt Achim Hallerbach die aktuelle Situation. Eine eigene Arbeitsgruppe unter der Leitung des Kreismusikleiters Alexander Reffgen und Vereinsvertretern soll das Vernetzen der Interessen vorbereiten und organisieren. Die Gründung von „Ehemaligenorchestern“ und der Ausbau der Seniorenarbeit wird ebenfalls künftig ein weiteres Themenfeld darstellen. „Wir müssen es schaffen, ehemalige aktive, erfahrene Musiker, die aus verschiedenen Gründen ausgeschieden sind, ein Forum zu schaffen, damit sie ohne Druck das Hobby Musik pflegen können“, beschreibt Hallerbach den Standpunkt des Kreismusikverbandes. Neben der Unterstützung bei Steuer- und Rechtsfragen, spricht der Kreismusikverband das Angebot an die Mitglieder aus, gleichgelagerte Strategieprozesse zur künftigen Entwicklung der Spielmannszüge und Musikvereine direkt zu unterstützen. „Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass der Kreisvorstand für das Jahr 2012 zwei Pilotprojekte ausrufen wird“, konkretisiert der 1.Kreisvorsitzende Achim Hallerbach. Die Mitgliederversammlung nahm die vom Quest-Team und Kreisvorstand erarbeiteten Themenschwerpunkte einstimmig an. Der bisherige stellvertretende Vorsitzende Peter Frings hatte aus gesundheitlichen Gründen sein Amt zur Verfügung gestellt. Kreisvorsitzender Achim Hallerbach dankte ihm für seine über zehnjährige Mitarbeit im Kreisvorstand. Als Nachfolger wurde einstimmig der Vorsitzende des Musikvereins Heimbach-Weis, Stefan Noss gewählt. „Mit Stefan Noss haben wir einen engagierten und zielstrebigen Musiker gewinnen können, der in Heimbach-Weis u.a. mit seinem Ausbildungsorchester eine hervorragende Kinder- und Jugendarbeit betreibt“, hob Achim Hallerbach hervor. Die Ehrengäste Bundestagsabgeordneter Erwin Rüddel, Landtagsabgeordneter Fredi Winter, der Neuwieder Bürgermeister Reiner Kilgen sowie der Heimbach-Weiser Ortsvorsteher Michael Kahn, zollten den Spielmannszügen und Musikvereinen großen Respekt für deren Arbeit im kulturellen aber auch im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit. Auch in Anbetracht der schwieriger werdenden finanziellen Unterstützung, wurde um einen notwendigen gesellschaftlichen Konsens gebeten. In seiner Begrüßung machte sich Hallerbach bei den anwesenden Ehrengästen aus Politik und Verwaltung dafür stark, dass die Arbeit der Musikvereine mehr Anerkennung brauche. „Dabei schenken die ehrenamtlichen Musiker durch ihren ehrenamtlichen Einsatz dem Staat so viel“, unterstrich der Chef des Kreismusikverbandes. Denn Ehrenamt sei professionelle Arbeit ohne Bezahlung, aber mit sehr viel Verantwortung. Unzählige öffentliche Auftritte und die umfangreiche Jugendarbeit, stellen ein hohes gesellschaftliches Gut dar, welches zu erhalten gelte. Doch im Alltag werde den Musikvereinen und Spielmannszügen das Leben durch einen hohen Aufwand an Bürokratie und nun auch noch erheblich durch stark ansteigende GEMA-Gebühren erschwert.
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Leistungsabzeichen für Nachwuchsmusiker |
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Kreis Neuwied/Großmaischeid – Im Rahmen des Neujahrskonzertes in der Kirche St. Bonifatius in Großmaischeid zeichnete der 1.Vorsitzende des Kreismusikverbandes, Achim Hallerbach, der Vorsitzende des Blasorchesters Maischeid & Stebach, Thomas Kaballo, und Mitgliedervorstand Andreas Dasbach vier Aktive des Orchesters aus. Annalena Jansson, Marie Therese Barczik, Sabine Schmidt und David Buhr haben einen Ausbildungslehrgang beim Kreismusikverband Neuwied absolviert. An mehreren Wochenenden wurde unter fachlicher Begleitung intensiv musiziert und theoretischer Unterricht vermittelt. Kreisvorsitzender Achim Hallerbach überreichte anlässlich des Neujahrskonzertes in der vollbesetzten Kirche in Großmaischeid die Urkunden des D1-Lehrganges sowie das bronzene Leistungsabzeichen. Annalena Jansson erhielt zusätzlich das silberne Leistungsabzeichen für den bereits mit sehr gutem Erfolg bestandenen D2-Leistungskurs. „Wir sind froh, dass neben der vereinsinternen Ausbildung auch die Qualifizierungskurse des Kreismusikverbandes als weitere wichtige Grundlage für die musikalische Weiterentwicklung genutzt werden“, so Hallerbach. Als besonders lobenswert bewertete er das musikalische Konzertprojekt Blasmusik und Chorgesang zu vereinen. Das Blasorchester Maischeid & Stebach mit ihrem Dirigenten Alexander Reffgen und den United Vocals unter der musikalischen Leitung von Georg Wolf boten mit der Uraufführung der „Missa Brevis“ ein einzigartiges musikalisches Erlebnis mit einem hervorragenden Raum- und Klangerlebnis. Orchester, Chor und das Jugendblasorchester setzten mit diesem Konzert das erste musikalische Highlight des Jahres. Vorstandsmitglied Andreas Dasbach und Kreisvorsitzender Achim Hallerbach unterstrichen die Bedeutung der Kinder- und Jugendarbeit im Blasorchester, die seit Jahren auch über die Bläserklassen des Martin-Butzer-Gymnasiums unterstützt werden. „Das Jugendblasorchester ist eine wunderbare Motivation, sodass die wichtige Säule Jugendarbeit in allen Mitgliedsvereinen des Kreismusikverbandes Neuwied auch weiterhin bewusst gefördert wird“, so Hallerbach abschließend.
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Verdienstnadel des Landesmusikverbandes für Karl-Heinz Müller Hallerbach ehrt Aktive des Spielmannszuges Fernthal |
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Kreis Neuwied/Neustadt – Im Rahmen des 10.Weihnachtskonzertes des Spielmannszuges Rot-Weiß Fernthal in der Maria-Himmelfahrt-Kirche in Fernthal, verlieh der 1.Vorsitzende des Kreismusikverbandes, Achim Hallerbach, dem langjährigen Vorsitzenden Karl-Heinz Müller die Verdienstnadel des Landesmusikverbandes Rheinland-Pfalz. Mit einem abwechslungsreichen und besinnlichen Konzert in der Fernthaler Kirche, wurden die zahlreichen Besucher nicht nur auf Weihnachten eingestimmt. Sie konnten sich auch von der musikalischen Leistung und Vielseitigkeit ihrer Spielmannsleute und dem Dirigenten Wilfried Schützeichel überzeugen. In seinem Grußwort betonte Hallerbach die unermüdliche Motivationskraft von Karl-Heinz Müller und seinen Einsatz für den Spielmannszug aber auch für das gesamte Vereinswesen in Fernthal. Das Zusammenleben im Verein sei geprägt durch das Vermitteln von Werten, Tugenden und sozialen Kompetenzen. Deshalb bilde die Kinder- und Jugendarbeit in jedem Verein eine wichtige gesellschaftliche und unverzichtbare Grundlage. Dafür dankte Achim Hallerbach dem langjährigen Vorsitzenden Müller und dem engagierten Dirigenten Wilfried Schützeichel, der dem Spielmannszug eine zukunftsweisende musikalische Ausrichtung gegeben habe. „Karl-Heinz Müller ist ein Teamplayer und eine wichtige Säule für Fernthal“, so Hallerbach. Mit der Verleihung der Verdienstnadel des rheinland-pfälzischen Landesmusikverbandes an Müller wurde auch die seit vielen Jahren geleistete Arbeit im Vorstand des Kreismusikverbandes Neuwied gewürdigt. Der stellvertretende Vorsitzende des Fernthaler Spielmannszuges, Werner Stopperich, hob in seiner Laudatio das besondere Engagement von Karl-Heinz Müller für den Verein hervor. Seit über 25 Jahren leitet er erfolgreich die Geschicke des Vereins. Auch in schlechten Zeiten hat „Charly“ Müller immer für den Verein gekämpft und „nie das Handtuch geworfen“. 263 Vorstandssitzungen in den zurückliegenden Jahren waren Grundlage für das „Gestalten unseres heutigen Vereins-Gesichts“. Werner Stopperich erinnerte an die zahlreichen tollen Feste und Vereinsjubiläen, die vor allem zur Geschlossenheit des Vereins beitrugen. Neben der Musik engagiert sich Müller im örtlichen Karnevalsverein und ist Ratsmitglied im Gemeinderat Neustadt. Stopperich fasste zusammen: „Karl-Heinz ist multitaskingfähig, früher hätte man ihn als Pössjesjäger bezeichnet.“ Der Spielmannszug bedankte sich mit zwei persönlichen Geschenken und dem Wunsch einer noch langen Zusammenarbeit. Der Kreisvorsitzende Achim Hallerbach ehrte für langjährige Mitgliedschaften Elke Rüth (30 Jahre Goldehrennadel), Sandra Eulenbach (10 Jahre Jugendehrennadel), Lena Gutgesell, Lucie Limbach und Katharina Helmes (alle 5 Jahre Jugendehrennadel).
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